Auch bei der Geldanlage in Sparbriefe muss man als Kunde inzwischen aufpassen.
So werden von verschiedenen Banken inzwischen Sparbriefe mit einer sogenannten Nachrangabrede ausgegeben. Dies bedeutet für Sie als Kunden, dass bei einem solchen Sparbrief, im Fall der Pleite des Kreditinstituts, die Einlagensicherung nicht greift.
Denn bei einer Isolvenz der Bank werden erst alle anderen Gläubiger vorrangig bedient. Dies kann bedeuten, dass Sie als Spabriefinhaber nichts von Ihrem Geld zurück bekommen. Und das, obwohl Sie dachten mit einem Sparbrief in eine sichere Geldanlage investiert zu haben.
Deshalb der Tipp: Informieren Sie sich bei der entsprechenden Bank vor der Anlage, ob es sich um einen Sparbrief mit Nachhrangabrede handelt. Sollte dies der Fall sein, entscheiden Sie sich lieber für ein anderes Angebot. Denn Sparbriefe ohne Nachrangabrede bieten weitaus größere Sicherheit.
Seit dem 1.Juli 2009 gelten neue Sicherungsgrenzen bei der gesetzlichen Einlagensicherung. Hier waren ursprünglich Einlagen zu 90% bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Kunde geschützt. Am 1. Juli 2009 würden diese Grenzen deutlich angehoben. Nun sind Einlagen zu 100% bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geschützt. 2011 soll die Sicherungsgrenze nochmals auf dann 100.000 Euro angehoben werden.
Wenn Sie also in Sparbriefe anlegen möchten, bietet die neue Regelung zusätzliche Sicherheit.
Nach der mehrfachen Senkung des Leitzins durch die EZB auf aktuell 2% passen die Banken ihre Zinsen für Sparbriefe auf breiter Front nach unten an. Für den Verbraucher stellt sich nun die Frage: Noch schnell die aktuellen Zinsen von über 4% noch ausnutzen und einen Sparbrief abschließen? Oder lieber abwarten und auf steigende Zinsen hoffen?
Diese Entscheidung ist nicht ganz einfach zu treffen und hängt von der grundsätzlichen Erwartung des Anlegers ab. Aufgrund der Finanzkrise ist in nächster Zeit eher mit niedrigen Zinsen zu rechnen, um die Liquidität in den Finanzmärkten zu erhöhen. Die wirkt sich natürlich nachteilig auf die Zinsen von Sparanlagen, so auch Sparbriefe, aus. Wer also mit einem Zinssatz von aktuell ca. 4% leben kann, der kann durchaus bei ausgewählten Sparbriefen zuschlagen. Beachten sollten Sie in jedem Fall die Laufzeit, denn Sparbriefe sind nicht kündbar.
In Zeiten von Finanzkrise und Bankenpleiten fragen sich viele Sparer wie sicher Sparanlagen, dazu gehören Sparbrief, Festgeld und auch Tagesgeld, bei den Banken wirklich sind.
Grundsätzlich sind diese Geldanlagen über die Einlagensicherung geschützt. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Einlagen bei Banken in Deutschland zu 90% bis zu einer Höhe von 20.000 Euro.
Außerdem schützen fast alle großen Banken ihre Einlagen zusätzlich über private Einlagensicherungsfonds. Hierdurch sind Einlagen theoretisch bis zu 30% des haftenden Eigenkapitals pro Kunde bei der jeweiligen Bank geschützt. Ob jedoch die Gelder des Einlagensicherungsfonds im Falle einer tatsächlichen Pleite einer großen deutschen Bank ausreichen ist zweifelhaft. In diesem Fall wäre der deutsche Staat gefordert und müsste für die Einlagen aufkommen.
Eine 100%-Garantie der Einlagen bekommt man bei den Sparkassen. Hier sind alle Institute verpflichte im Falle der Pleite eines Instituts einzuspringen. Ein Sparbrief bei einer Sparkasse kann somit als sicher bezeichnet werden.
Tätigen Sie Sparanlagen bei Banken im Ausland, gelten die jeweiligen Bedingungen des Landes für die Einlagensicherung. Hier sollte man sich vorher gründlich informieren oder besser auf eine Anlage verzichten.
Bitte denken Sie daran, dass nur bei Sparanlagen die Einlagensicherung greift. Geldanlagen wie Aktien, Zertifikate oder Fonds fallen nicht unter die Einlagensicherung.
Aktuell ist am Geldmarkt eine kontinuierliche Steigerung der Zinsen für Festgeld zu beobachten. So passen die Anbieter in regelmäßigen Abständen ihre Zinsen nach oben an. Dies hängt mit dem steigenden Leitzins der Europäischen Zentralbank zusammen. An diesem orientieren sich die Banken. So hat die 1822direkt-Bank, ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse, aktuell den Zinssatz für Festgeld mit einer Laufzeit von 12 Monaten auf 5,10% erhöht. Vor dem Abschluss von Festgeld sollten Sie als Anleger jedoch beachten, dass die Zinssätze je nach gewünschter Laufzeit und Anlagesumme deutlich variieren können. So bietet die bereits erwähnte 1822direkt, wenn man sein Geld für 48 Monate fest anlegen möchte, noch 3,5% Zinsen. Hier sollte der Anleger stets wachsam sein und vor dem Abschluß die Bedingungen gründlich lesen. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter ist auf jeden Fall ratsam und empfehlenswert.
Desweiteren sollten Sie einen Blick auf die Einlagensicherung werfen. Denn die aktuelle Finanzkrise macht klar, dass auch Banken nicht vor einer Insolvenz geschützt sind. Bei deutschen Banken, welche in den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken einzahlen, sind dies mehrere Millionen Euro pro Kunde, was für den großteil der Anleger mehr als ausreichend ist. Bei der Comdirect-Bank beträgt die Einlagesicherung beispielsweise aktuell 162,611 Mio. Euro pro Kunde. Besonders genau sollten Sie bei Banken mit Sitz im Ausland schauen. Denn diese bieten meist eine deutlich geringere Einlagensicherung, da diese nicht in einen gesonderten Einlagensicherungsfonds einzahlen. Schauen Sie bei diesen Banken bitte vor dem Abschluss von Festgeld genau hin. Gehen Sie sicher, dass Ihre Einlagen auch in voller Höhe abgesichert sind.
Aufgrund der zahlreichen Börsenturbulenzen wollen viele Anleger ihr Geld sicher und möglichst ohne Kursschwankungen anlegen.
Als Möglichkeit bietet sich hierzu das Festgeld, aber auch der Sparbrief ist eine sichere Geldanlage.
Beiden Anlageformen gemeinsam sind eine feste Laufzeit sowie eine sichere Verzinsung, die für die gesamte Anlagedauer fest vereinbart wird. Somit wissen Anleger bereits bei Abschluss des Vertrages, wie viel Geld sie am Ende erhalten. Diese Sicherheit ist nicht, wie allgemein behauptet wird, nur älteren Anlegern wichtig, auch viele junge Menschen, die mit Aktien oder Aktienfonds bereits negative Erfahrungen machen mussten, greifen gern auf Festgelder und Sparbriefe zurück.
Die Zinssätze beider Anlageformen orientieren sich in erster Linie am allgemeinen Zinsniveau, welches von der Europäischen Zentralbank vorgegeben wird. Weiterhin erhalten Sparer für längerfristige Anlagen auch höhere Zinsen, dieser Zinsaufschlag wird oft auch als Halteprämie bezeichnet.
Ein Festgeld kann über einen eher kurzfristigen Anlagezeitraum abgeschlossen werden. Dieser kann zwischen einem und zwölf Monate liegen, mitunter sind auch Festgelder mit Laufzeiten von zwei Jahren zu haben. Für den jeweils vereinbarten Anlagezeitraum erhält der Anleger am Ende der Laufzeit die Zinsen auf ein spezielles Verrechnungskonto gutgeschrieben, gleiches geschieht mit dem Anlagebetrag. Auf Wunsch ist es aber auch möglich, eine automatische Prolongation zu vereinbaren. In diesem Fall wird das Festgeld, sofern der Kunde keine anderweitige Weisung erteilt, am Ende der Laufzeit zu den dann geltenden Zinssätzen verlängert.
Sparbriefe werden im Unterschied zu Festgeldern eher langfristig vergeben. Ihre Laufzeiten reichen von zwei bis zu zehn Jahren. Während dieser Laufzeit ist der Sparbrief nicht verfügbar, Kunden sollten daher genau klären, ob eine sehr lange Laufzeit wirklich gewünscht ist und das Geld während dessen nicht benötigt wird.
Weiterhin können Sparbriefe in zwei unterschiedlichen Formen abgeschlossen werden. Dies ist zum einen der Sparbrief mit jährlicher Zinszahlung, die am häufigsten verwendete Form. Bei ihm werden die Zinsen, wie der Name schon sagt, jedes Jahr am Ende eines Kalenderjahres ausbezahlt. Weiterhin gibt es noch die auf- bzw. abgezinste Variante, bei der die Zinsen erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt werden. Anleger haben so die Möglichkeit, einen Zinseszinseffekt zu erzielen.
Sowohl Festgelder wie auch Sparbriefe werden heute von allen Banken angeboten. Lediglich bei Sparkassen nehmen die Sparbriefe, die hier Sparkassenbriefe genannt werden, einen besonderen Stellenwert ein. Sie sind nämlich sowohl Wertpapier wie auch Spareinlage.
Da sich die Konditionen der Banken stark unterscheiden lohnt sich ein Vergleich vor Abschluss. Besonders im Bereich der Festgelder gibt es zuweilen Sonderkonditionen, vor allem für Neukunden.
Je nachdem, für welchen der verschiedenen Briefe man sich entscheidet, wirken sich die Zinsen unterschiedlich aus. Hat man sich für die ausschüttende Anlage entschieden, so erhält man die Sparbrief Zinsen immer am Jahresende ausgeschüttet, beziehungsweise auf ein Konto überwiesen. Wählt man dagegen die thesaurierende Anlage, dann werden die Zinsen am Jahresende dem Brief gutgeschrieben, wodurch sie mit der Zeit ein Zinseszins-Effekt einstellt. Und wählt man schließlich die abgezinste Anlage, dann erhält man auch hier die Sparbrief Zinsen auf den Brief gutgeschrieben und die gesamte Summe am Ende der Laufzeit ausgezahlt.
Sämtliche Sparbriefanlagen sind zumindest in Deutschland immer durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert.
Die Banken, die die Briefe ausgeben, passen übrigens ihre Sparbrief Zinsen immer den aktuellen Geldmarkt-Bedingungen an. Das bedeutet für Sie als Kunde aber nicht, dass sich ihre zuvor festgelegten Zinsen ändern. Die bleiben ihnen auf jeden Fall bis zum Laufzeitende des Briefes erhalten. Was danach geschieht, wenn sie ihr Geld erneut anlegen wollen, können sie regelmäßig bei ihrer Bank erfragen, beziehungsweise auf deren Seiten im Internet in aller Regel nachlesen.
Wer sich Briefe bei ausländischen Banken im Ausland kauft, der sollte auf die Zinsauszahlungsbedingungen achten. Manche Banken zahlen die Sparbrief Zinsen erst am Laufzeitende auf einen Schlag aus, ohne dabei allerdings die Zinseszins-Effekte zu beachten. Dies mindert dann logischerweise den rechnerisch erreichten Zins um ein paar Prozentpunkte hinter dem Komma. Da werden dann aus vermeintlichen 5,00% schnell nur noch 4,881%.
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Banken und Kreditinstitute bieten ihren Kunden neben allerlei sonstigen Dienstleistungen auch Anlageprodukte an, die festverzinslich sind, also keinerlei Kursschwankungen unterliegen. Diese Produkte fallen unter den Begriff Sparbrief. Man weiss also schon beim Kauf des Briefes, welche Zinsen man jeweils am Jahresende über die gesamte Laufzeit erhalten wird.
Es gibt die Sparbriefe je nach Wunsch mit Laufzeiten zwischen einem und zehn Jahren. Ausserdem ist der Erwerb spesenfrei und es fallen in der Regel keine Kontoführungsgebühren dafür an. Zusätzlich sind die Briefe während der Laufzeit sogar beleihbar, falls man mal dringend Geld benötigt.
Die verschiedenen Banken bieten diese Anlageform auch zu unterschiedlichen Konditionen an. Bei manchen Banken kann man die Laufzeiten nur zwischen 1 und 5 Jahren wählen, andere bieten bis zu 10 Jahre an. Auch hinsichtlich des Anlagebetrages gibt es Unterschiede, so gibt es Banken, bei denen sie mindesten 2.500 Euro investieren möchten, während andere unter 5.000 Euro erst gar nicht anfangen, ihre gutes Geld zu verzinsen.
Übrigens kann so ein Sparbrief im Gegensatz zu einem Sparbuch während der Laufzeit nicht aufgestockt werden. Wenn sie also später zusätzliches Geld beiseite legen wollen, dann kaufen sie sich einfach einen neuen Sparbrief, allerdings haben sich dann meist die Sparbrief Zinsen geändert.
Bei den angebotenen Sparbriefen unterscheidet man übrigens zwischen drei verschiedenen Varianten:
- die ausschüttende Anlage
Hier werden Ihnen ihre Zinsen am Jahresende immer ausgeschüttet, also überwiesen, sodass sie am Ende der Laufzeit das ursprünglich eingezahlte Kapital erhalten.
- die thesaurierende Anlage
Hier werden die jährlichen Zinsen automatisch dem Guthaben zugeschrieben, wodurch sich durch den Zinseszins-Effekt der auszuschüttende Betrag von Jahr zu Jahr erhöht. Sie erhalten also dann am Auszahlungstag den ursprünglich eingezahlten Betrag samt aller Zinsen zurück.
- die abgezinste Anlage
Hier legen sie zu Beginn ihre Wunsch-Auszahlungshöhe fest, danach errechnet Ihnen ihre Bank den einzuzahlenden Betrag. Es ist also im Prinzip eine thesaurierende Anlage.
Übrigens, wer auf Nummer sicher gehen möchte und sich gleichzeitig nicht zu lange binden möchte, der teilt sein Geld in mehrere Beträge auf, die er jeweils getrennt in Sparbriefe mit unterschiedlicher Laufzeit investiert. So kann er sicher sein, für den fall der Fälle nicht allzu lange auf den nächsten Auszahlungstermin warten zu müssen. Und sollte man das dann freiwerdende Geld gerade nicht benötigen, kann man es ja erneut mittelfristig anlegen.
Alles in allem eignet sich der Sparbrief als Geldanlage, sofern man über genügend Barreserven verfügt.
Wer Bargeld übrig hat, macht sich in der Regel Gedanken, wie er dies möglichst sicher und gewinnbringend anlegen kann. Neben vielen verschiedenen Anlagemöglichkeiten bieten alle Banken auch den Sparbrief als Geldanlage an. Hierbei handelt es sich um eine sichere und auch garantierte Anlegemöglichkeit für Ihr Geld.
Der Kunde hat beim Sparbrief als Geldanlage die Wahl zwischen verschiedenen Anlegearten und –zeiten. Anders als bei Fonds werden hier die Gelder festverzinst und zwar über die gesamte Laufzeit gleichbleibend. Je nach Bank kann man bei den Laufzeiten zwischen 1 und 10 Jahre wählen. Welche Zeit man dann letztendlich wählt, hängt in der Regel von der eigenen persönlichen Planung ab, da man den Sparbrief nicht vor dem Ende der Laufzeit zurückgeben kann, also der Sparbrief als Geldanlage dient. Allerdings gibt es bankenunterschiedlich die Möglichkeit, den Sparbrief zu beleihen. Wer heute schon weiß, dass er zum Zeitpunkt X einen bestimmten Betrag benötigt, der wählt einen abgezinsten Sparbrief, sprich der heute einzuzahlende Betrag ist um die zukünftigen Zinsen und Zinseszinsen reduziert. Wer beispielsweise weiß, dass er in 10 Jahren 10.000 Euro benötigt, der kauft heute einen Brief in Höhe von rund 8.000 Euro. Die Differenz sind die über die Laufzeit anfallenden Zinsen samt Zinseszinsen.
Dann gibt es noch den Sparbrief als Geldanlage in der Form, dass die anfallenden Sparbrief Zinsen jährlich ausgezahlt werden und in der Form, dass die Zinsen immer angesammelt werden und erst am Ende der Laufzeit auf einen Schlag ausbezahlt werden. Das freut dann beispielsweise den volljährigen Enkel zum 18. Geburtstag. Übrigens fallen bei diesen Briefen keine Kontoführungsgebühren oder sonstige Kosten, etwa für die Kontoeinrichtung oder Kontolöschung an.
Aufgrund des Zinsunterschiedes zum Girokonto und zum Sparbuch eignet sich der Sparbrief als Geldanlage im besonderen Maße dafür, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Wer allerdings stattdessen sein Geld lieber in Fonds steckt, sollte bei einem Vergleich nicht vergessen, dass Fonds zum einen Schwankungen unterliegen und zum anderen auch immer Ausgabekosten entstehen. Allerdings sind Sparbriefe als Geldanlage im Vergleich zu den Fonds eben unflexibel, da sie nicht veräußert werden können.
Alles in allem ist der Sparbrief als Geldanlage eine gute Möglichkeit, in wirtschaftlich unsicheren Zeiten den Aufs und Abs der Börse zu entfliehen und zumindest mit einem Teil des vorhandenen Vermögens auf Nummer Sicher zu gehen.