Mrz 18

Aufgrund der zahlreichen Börsenturbulenzen wollen viele Anleger ihr Geld sicher und möglichst ohne Kursschwankungen anlegen.
Als Möglichkeit bietet sich hierzu das Festgeld, aber auch der Sparbrief ist eine sichere Geldanlage.

Beiden Anlageformen gemeinsam sind eine feste Laufzeit sowie eine sichere Verzinsung, die für die gesamte Anlagedauer fest vereinbart wird. Somit wissen Anleger bereits bei Abschluss des Vertrages, wie viel Geld sie am Ende erhalten. Diese Sicherheit ist nicht, wie allgemein behauptet wird, nur älteren Anlegern wichtig, auch viele junge Menschen, die mit Aktien oder Aktienfonds bereits negative Erfahrungen machen mussten, greifen gern auf Festgelder und Sparbriefe zurück.
Die Zinssätze beider Anlageformen orientieren sich in erster Linie am allgemeinen Zinsniveau, welches von der Europäischen Zentralbank vorgegeben wird. Weiterhin erhalten Sparer für längerfristige Anlagen auch höhere Zinsen, dieser Zinsaufschlag wird oft auch als Halteprämie bezeichnet.
Ein Festgeld kann über einen eher kurzfristigen Anlagezeitraum abgeschlossen werden. Dieser kann zwischen einem und zwölf Monate liegen, mitunter sind auch Festgelder mit Laufzeiten von zwei Jahren zu haben. Für den jeweils vereinbarten Anlagezeitraum erhält der Anleger am Ende der Laufzeit die Zinsen auf ein spezielles Verrechnungskonto gutgeschrieben, gleiches geschieht mit dem Anlagebetrag. Auf Wunsch ist es aber auch möglich, eine automatische Prolongation zu vereinbaren. In diesem Fall wird das Festgeld, sofern der Kunde keine anderweitige Weisung erteilt, am Ende der Laufzeit zu den dann geltenden Zinssätzen verlängert.
Sparbriefe werden im Unterschied zu Festgeldern eher langfristig vergeben. Ihre Laufzeiten reichen von zwei bis zu zehn Jahren. Während dieser Laufzeit ist der Sparbrief nicht verfügbar, Kunden sollten daher genau klären, ob eine sehr lange Laufzeit wirklich gewünscht ist und das Geld während dessen nicht benötigt wird.
Weiterhin können Sparbriefe in zwei unterschiedlichen Formen abgeschlossen werden. Dies ist zum einen der Sparbrief mit jährlicher Zinszahlung, die am häufigsten verwendete Form. Bei ihm werden die Zinsen, wie der Name schon sagt, jedes Jahr am Ende eines Kalenderjahres ausbezahlt. Weiterhin gibt es noch die auf- bzw. abgezinste Variante, bei der die Zinsen erst am Ende der Laufzeit ausgezahlt werden. Anleger haben so die Möglichkeit, einen Zinseszinseffekt zu erzielen.
Sowohl Festgelder wie auch Sparbriefe werden heute von allen Banken angeboten. Lediglich bei Sparkassen nehmen die Sparbriefe, die hier Sparkassenbriefe genannt werden, einen besonderen Stellenwert ein. Sie sind nämlich sowohl Wertpapier wie auch Spareinlage.
Da sich die Konditionen der Banken stark unterscheiden lohnt sich ein Vergleich vor Abschluss. Besonders im Bereich der Festgelder gibt es zuweilen Sonderkonditionen, vor allem für Neukunden.

Mrz 14

Sparbrief Zinsen

In Kategorie: Sparbrief

Je nachdem, für welchen der verschiedenen Briefe man sich entscheidet, wirken sich die Zinsen unterschiedlich aus. Hat man sich für die ausschüttende Anlage entschieden, so erhält man die Sparbrief Zinsen immer am Jahresende ausgeschüttet, beziehungsweise auf ein Konto überwiesen. Wählt man dagegen die thesaurierende Anlage, dann werden die Zinsen am Jahresende dem Brief gutgeschrieben, wodurch sie mit der Zeit ein Zinseszins-Effekt einstellt. Und wählt man schließlich die abgezinste Anlage, dann erhält man auch hier die Sparbrief Zinsen auf den Brief gutgeschrieben und die gesamte Summe am Ende der Laufzeit ausgezahlt.

Sämtliche Sparbriefanlagen sind zumindest in Deutschland immer durch den Einlagensicherungsfonds abgesichert.

Die Banken, die die Briefe ausgeben, passen übrigens ihre Sparbrief Zinsen immer den aktuellen Geldmarkt-Bedingungen an. Das bedeutet für Sie als Kunde aber nicht, dass sich ihre zuvor festgelegten Zinsen ändern. Die bleiben ihnen auf jeden Fall bis zum Laufzeitende des Briefes erhalten. Was danach geschieht, wenn sie ihr Geld erneut anlegen wollen, können sie regelmäßig bei ihrer Bank erfragen, beziehungsweise auf deren Seiten im Internet in aller Regel nachlesen.

Wer sich Briefe bei ausländischen Banken im Ausland kauft, der sollte auf die Zinsauszahlungsbedingungen achten. Manche Banken zahlen die Sparbrief Zinsen erst am Laufzeitende auf einen Schlag aus, ohne dabei allerdings die Zinseszins-Effekte zu beachten. Dies mindert dann logischerweise den rechnerisch erreichten Zins um ein paar Prozentpunkte hinter dem Komma. Da werden dann aus vermeintlichen 5,00% schnell nur noch 4,881%.

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