Okt 10

In Zeiten von Finanzkrise und Bankenpleiten fragen sich viele Sparer wie sicher Sparanlagen, dazu gehören Sparbrief, Festgeld und auch Tagesgeld, bei den Banken wirklich sind.
Grundsätzlich sind diese Geldanlagen über die Einlagensicherung geschützt. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Einlagen bei Banken in Deutschland zu 90% bis zu einer Höhe von 20.000 Euro.
Außerdem schützen fast alle großen Banken ihre Einlagen zusätzlich über private Einlagensicherungsfonds. Hierdurch sind Einlagen theoretisch bis zu 30% des haftenden Eigenkapitals pro Kunde bei der jeweiligen Bank geschützt. Ob jedoch die Gelder des Einlagensicherungsfonds im Falle einer tatsächlichen Pleite einer großen deutschen Bank ausreichen ist zweifelhaft. In diesem Fall wäre der deutsche Staat gefordert und müsste für die Einlagen aufkommen.
Eine 100%-Garantie der Einlagen bekommt man bei den Sparkassen. Hier sind alle Institute verpflichte im Falle der Pleite eines Instituts einzuspringen. Ein Sparbrief bei einer Sparkasse kann somit als sicher bezeichnet werden.
Tätigen Sie Sparanlagen bei Banken im Ausland, gelten die jeweiligen Bedingungen des Landes für die Einlagensicherung. Hier sollte man sich vorher gründlich informieren oder besser auf eine Anlage verzichten.
Bitte denken Sie daran, dass nur bei Sparanlagen die Einlagensicherung greift. Geldanlagen wie Aktien, Zertifikate oder Fonds fallen nicht unter die Einlagensicherung.