Jul 10

Aktuell ist am Geldmarkt eine kontinuierliche Steigerung der Zinsen für Festgeld zu beobachten. So passen die Anbieter in regelmäßigen Abständen ihre Zinsen nach oben an. Dies hängt mit dem steigenden Leitzins der Europäischen Zentralbank  zusammen. An diesem orientieren sich die Banken. So hat die 1822direkt-Bank, ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse, aktuell den Zinssatz für Festgeld mit einer Laufzeit von 12 Monaten auf 5,10% erhöht. Vor dem  Abschluss von Festgeld sollten Sie als Anleger jedoch beachten, dass die Zinssätze je nach gewünschter Laufzeit und Anlagesumme deutlich variieren können. So bietet die bereits erwähnte 1822direkt, wenn man sein Geld für 48 Monate fest anlegen möchte, noch 3,5% Zinsen. Hier sollte der Anleger stets wachsam sein und vor dem Abschluß die Bedingungen gründlich lesen. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter ist auf jeden Fall ratsam und empfehlenswert.

Desweiteren sollten Sie einen Blick auf die Einlagensicherung werfen. Denn die aktuelle Finanzkrise macht klar, dass auch Banken nicht vor einer Insolvenz geschützt sind. Bei deutschen Banken, welche in den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken einzahlen, sind dies mehrere Millionen Euro pro Kunde, was für den großteil der Anleger mehr als ausreichend ist. Bei der Comdirect-Bank beträgt die Einlagesicherung beispielsweise aktuell 162,611 Mio. Euro pro Kunde. Besonders genau sollten Sie bei Banken mit Sitz im Ausland schauen. Denn diese bieten meist eine deutlich geringere Einlagensicherung, da diese nicht in einen gesonderten Einlagensicherungsfonds einzahlen. Schauen Sie bei diesen Banken bitte vor dem Abschluss von Festgeld genau hin. Gehen Sie sicher, dass Ihre Einlagen auch in voller Höhe abgesichert sind.

Kommentare

Kommentar hinterlegen