Dez 09

Die Anleger haben es im Moment schwer, der Eurokurs weiß nicht so recht wo hin und alle reden nur von Gold. Aber was ist nun richtig und was nur Kaffeesatzleserei?

In Krisenzeiten steigt der Goldkurs stark an. Das ist nicht verwunderlich, schafft doch gerade eine reale, physisch greifbare Anlage Vertrauen bei den Anlegern. Doch was steckt eigentlich dahinter? In der Vergangenheit hat man schließlich auch nicht das Geld in Gold investiert, sondern lieber in festverzinsliche Sparbriefe, Festgeld oder Tagesgeldkonten.

Für Gold gilt das Gleiche, wie für alle anderen Ressourcen auch. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Momentan sieht alles nach einem steigendem Angebot an Gold aus. Sogar an Bahnhöfen kann mittlerweile beim Umsteigen schnell noch Geld in Gold anlegt werden. Das kann durchaus als Fingerzeig gewertet werden, wie es um die aktuelle Situation bestellt ist. Der "Goldboom" könnte in naher Zukunft schon vorüber sein.

Der traditionelle Sparbrief als Alternative
Jeder kennt ihn, den Sparbrief von der Bank. Heutzutage gibt es reihenweise verschiedene Angebote von Sparbriefen aber eines ist immer gleich geblieben, der Sparbrief ist sicher, bietet aber nur kleine Zinsen auf das Geld. Da ist Gold kaufen natürlich wesentlich attraktiver, allerdings nicht ganz so krisenbeständig, wie viele vielleicht meinen. Die Kombination aus beidem, also einen Gold-Sparbrief, könnte die Lösung sein, hier gilt es abzuwarten, wie sich der Goldkurs nach dem neusten Hoch weiter entwickelt.

Wenn Sie Altgold oder geerbten Goldschmuck besitzen und dieses Gold verkaufen möchten, könnte jetzt ein guter Zeitpunkt dafür sein. Denn wenn die Attraktivität der Aktienmärkte durch steigende Kurse und vermehrte Investitionsbereitschaft der Anleger wieder zunimmt und gleichzeitig das Angebot auf dem Goldmarkt steigt, ist mit einem sinkenden Goldpreis zu rechnen.

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